Dienstag, 11. Februar 2014

Eine Woche Wüste

Nach den vielen tollen Wäldern, Seen, Flüssen und dem Meer verbringe ich meine letzte Woche hier in Chile weit im Norden. In der Atacama-Wüste, der trockensten Wüste der Welt.
Ich bin mit dem Flugzeug nach Calama geflogen, anschließend 100km über eine erschreckend geraden Straße nach San Pedro de Atacama gefahren. Auf den ersten Blick erscheint die Oase, die auf 2438m Höhe liegt, klein und mit den vielen Lehmhäusern recht authentisch. Bis man merkt, dass im Zentrum mehr als die Hälfte aller Geschäfte Reiseagenturen sind, die aber alle die gleichen 6 touren anbieten.
Ich dachte, durch meine Reise hätte ich endlich gelernt mich besser zu entscheiden. Hier habe ich aber nochmal eine richtige Krise erlebt. Welcher Anbieter bietet wohl die beste Tour, mit dem besten Guide, der kleinsten und nettesten Gruppe zu einem guten Preis an???
Rückblickend habe ich zwar gelernt, dass auch wenn etwas nicht so läuft wie geplant es immer noch zum besten werden kann. Aber wenn ich diejenige bin die die Entscheidung gänzlich alleine fällen muss (besonders wenn es so komplex und unübersichtlich ist) ist es immer noch ganz schrecklich schwer.
Heute werde ich dann aber für den Nachmittag die erste Tour machen wollen. Mal sehen wie es ausgeht. Ich habe jedenfalls einen Favoriten...

Sonnenuntergang (Vorgeschmack)

Ich habe keine Ahnung warum, aber hier gibt es die größten Hunde die ich in Chile gesehen habe!

Vor dem Antritt zu meinem letzten Abstecher habe ich noch ein Paket auspacken dürfen. Noch einmal Weihnachten Anfang Februar! Großartig, vielen Dank dafür!

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